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Motorsport-Total.com - Motorsport-Informationsdienst

erstellt am: 26.12.2011 um 10:54

Die Gixxer, wie sie von einem großen Teil der Rundstreckenfahrer genannt wird, ist nicht immer die Leichteste, die Schnellste und auch nicht immer die Schlankste. Die GSXR 1000 hat über all die Modelljahre hinweg in bestimmten Bereichen die Spitze der sportlichen Nahrungskette dargestellt. Sie war selten der Hype, aber sie hat eine Eigenschaft immer behalten, sie ist die Beständigste, die alles sehr gut kann und dafür nirgends den Anspruch stellt perfekt oder besonders exklusiv zu sein. Genau diese Eigenschaften machten sie auch zum meist gefragtesten Rennstreckenmotorrad in der Literklasse.

Die Kilogixxer hat eine große Fangemeinde und polarisierte selten oder nie. Hört man sich auf der Rennstrecke um, hat die GSXR auch in Zeiten von BMW 1000 RR, Aprilia RSV4, KawasakiZX10R noch immer einen ausgezeichneten Ruf, obwohl gerade die erwähnten Modelle derzeit technisch sicher auf einem noch höheren Level spielen. Auf die Frage, was sich so mancher Fahrer diverser Modelle kaufen würde, falls es sein persönliches Lieblingsmodell einer bestimmten Marke nicht geben würde, hört man immer wieder die gleiche Antwort:“ Die Alternative wäre eine Gixxer“. Egal welcher Marke die Piloten verfallen sind, im Zweifelsfall würden sie sich für eine GSXR 1000 entscheiden. Ein Umstand über den sicher auch so manche andere Hersteller schon lange nachdenken.

Eine Kilogixxer geht deshalb immer als Wunschmotorrad durch, weil sie die „bodenständige Alternative“ zu diversen extravaganten Modellen anderer Hersteller darstellt, weil sich über Jahrzehnte hinweg die Gixxer als der beste „Allrounder“ in der Literklasse herausgestellt hat. Das Modell mit den kleinsten Ansprüchen und  dem größtmöglichen Gesamtnutzen. Eigenschaften, wie spitze Leistungsentfaltung und bescheidene Kurvenstabilität, die so manches neue Topmodell plagten, waren der Gixxer immer fremd. Eine gut zu fahrende Motorcharakteristik mit genug Dampf aus dem Drehzahlkeller und keine Überraschungen im Fahrverhalten haben seit jeher für gute Rundenzeiten und für ein entspanntes Fahrgefühl gesorgt. Seit Jahren ist den meisten Tausenderpiloten auf der Rennstrecke abseits der Weltmeisterschaften bewusst, dass es nicht um das letzte PS im Datenblatt geht, sondern um ein solid und gut zu fahrendes Motorrad, das ohne Hinterhältigkeiten jeglicher Art den Fahrer unterstützt und im Verhältnis zu so manch anderem Modell leistbar bleibt. Der Motor hatte seit jeher Steherqualitäten und verrichtete zuverlässig seinen Dienst, vorausgesetzt er wurde nicht zu Tode getunt oder seine Revision nicht vernachlässigt, deshalb sieht man auch heute noch viele Gixxer der älteren Baureihen auf der Rennstrecke.

Natürlich hat der Rennsport das Thema immer wieder aufs Neue angeheizt. Doch noch entscheidender war und ist, dass gerade in nationalen und Hobbybewerben die vordersten Plätze sehr oft an Fahrer gingen, die mit einer GSXR 1000 am Start standen. Weiters war und ist das große Angebot am Tuningteilemarkt; ein entscheidender und nicht unerheblicher Faktor, warum sich so viele Fahrer für die Gixxer entscheiden. Die GSXR 1000 ist aufgrund ihrer großen Stückzahl am Markt preislich wie technisch ein gutes Angebot. Aus diesen Gründen wird auch weiterhin die GSXR 1000 auf allen Rennstrecken dieser Welt zu finden sein.

Auch, wenn sich derzeit Suzuki immer weiter aus dem aktuellen großen Rennsport zurückzieht, sind es vorwiegend internationale Rennteams, die der Marke und vor allem der GSXR 1000 weiterhin in verschiedenen Rennserien den gebührenden Glanz verleihen. Vor allem einzelne Ausnahmekönner, wie zum Beispiel Andy Meklau, sind der Kilogixxer über viele Jahre hinweg treu geblieben und haben damit grandiose Erfolge eingefahren. Ein Paradebeispiel ist das polnische Grandys Duo Team, das auf WM-Niveau nationalen Rennsport betreibt und schnelle Piloten aus der internationalen Rennszene in ihrem Team hat und für die nötige Präsenz der Kilogixxer sorgt. Nicht zuletzt, weil Andy Meklau, der 2011 wieder für das Grandys Duo Team startete und in gewohnter Manier so ziemlich alles in Grund und Boden fuhr.

Wie sehr Suzuki versucht an solchen Erfolgen ihr Image aufrecht zu erhalten sieht man spätestens daran, wenn solche Ergebnisse auf der Titelseite von www.suzuki-racing.com präsentiert werden und weiter für den nötigen Ansporn junger Piloten sorgen sich das Rennstreckenmotorrad schlechthin, die Kilogixxer, mit der große Namen und große Erfolge verbunden sind, in die Garage zu stellen.

www.suzuki-racing.com

 

Natasha, 02-04-12 03:49:
In meiner Rage hab ich grad bmeerkt, dass mein Kommentar ein wenig potschat formuliert wurde inkl. Grammatikfehler aber ich denke man weidf, was gemeint ist!

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