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RACER INFO
MOTORSPORT TOTAL
Während Jochen Schäfer zusammen mit allen Beteiligten dafür kämpft der IDM neue Rahmenbedingungen in punkto Vermarktung und dadurch auch ein neues Bild der Darstellung nach außen hin zu verschaffen, dürften so manche Teilnehmer noch in der alten Philosophie verharren.
Die oft kritisierte Vermarktung der IDM Serie wurde mit viel Arbeit und Aufwand geändert ohne dem sportlichen Level zu schaden. Dass dies kein leichtes Unterfangen war kann sich jeder lebhaft vorstellen, zu viele Interessen der verschiedensten Gruppierungen von der Industrie, über die Veranstalter bis hin zu den Piloten und Teams mussten berücksichtigt werden.
Wie immer sind nicht alle ganz glücklich mit den geänderten Vorgaben, so beschweren sich derzeit ein Teil der Piloten und Teams über die Erhöhung des Nenngeldes. Angesichts der steigenden Kosten auf den Rennstrecken und im Vergleich zu diversen Rennstreckenangeboten am freien Markt, erscheint der Betrag für eine renommierte Rennserie auf internationalen Strecken nicht so tragisch zu sein. Spätestens dann nicht, wenn man sich vor Augen hält, welche Summen die Teams und Fahrer für die Saison errechnet haben. Solange die Teams in riesigen Trucks mit Equipment und Personal wie in der WM im Fahrerlager auftauchen, sollten die erhöhten Nenngelder kein Problem darstellen.
IDM SUPERBIKE 550,- EUR
IDM Supersport 425,- EUR bei 1 Rennen
IDM Supersport 525,- EUR bei 2 Rennen
IDM 125 425,- EUR bei 1 Rennen
IDM 125 525,- EUR bei 2 Rennen
IDM Sidecar 550,- EUR
zuzüglich dem Entgelt für das Training am Freitag
IDM SUPERBIKE 200,- EUR
IDM Supersport 200,- EUR
IDM 125 200,- EUR
IDM Sidecar 85,- EUR
Für die Industrie heißt es in Zukunft keine Zwangsbeglückung mehr, sondern jeder darf sich das Werbepaket aussuchen das er möchte und darf Eigenengagement zeigen, wenn es darum geht die IDM und ihre Fans als gewinnbringendes Potenzial zu nutzen. Jetzt dürfen auch die Vertreter aus der Industrie sowie die Teams selbst zeigen, welche kaufmännischen Fähigkeiten in ihnen stecken.
Wie oft allerdings von denjenigen, die seit ewig fordern, dass die IDM ihrer Meinung nach an Qualität zulegen muss, verbal daneben gegriffen wird und ihren eigenen Forderungen nicht nachkommen, hat erst vor kurzem Benny Wilbers eindrucksvoll in einem Interview (circuit) bewiesen.
Das Schmankerl von Teamchef Benny Wilbers möchten wir keinem vorenthalten:
Benny Wilbers forderte unter anderem auf die Frage was man ändern sollte folgendes: „Zuerst einmal möchten wir den Charakter der Hochwertigkeit vermitteln und etwas – ich sage es bewusst in Anführungszeichen – von dem teilweisen „ Campingplatzimage“ wegkommen. Mit „wir“ meine ich übrigens einige Kollegen der anderen Teams, wie auch eine größere Gruppe Industrievertreter.“
Auf das Thema Regelwerk und Chancengleichheit in der IDM SBK angesprochen meinte Herr Wilbers: „Auf dem Niveau, auf dem die ersten 10 oder 12 platzierten unterwegs sind, entscheidet in erster Linie das Können in Kombination mit einem gut abgestimmten Motorrad über Sieg oder Niederlage. An unseren Motoren werden beispielsweise keine „mechanischen“ Tuningarbeiten vorgenommen. Allein durch diverse Abstimmungen oder auch den von uns verwendeten Shell Kraftstoff holen wir ÜBER 220 PS aus den Aggregaten heraus. Hier müssen die anderen Hersteller noch einiges tun, um diese Motorleistung zu haben….“
Vorweg hängt die Qualität einer Rennserie nicht zwangsläufig davon ab, ob sich alle Teams und Industrievertreter einen Sattelzug leisten können oder wollen. Vielmehr wohl davon, wie seriös, erwachsen und ernst man die Teams, Teamchefs und die Industrievertreter nehmen kann. In diesem Bereich dürfte Herr Wilbers seine eigenen Vorgaben nicht erfüllen.
Ein Teamchef, der in einem Zeitungsinterview PS zahlen kolportiert, die jeder logischen Grundlage entbehren, wirkt unseriös und zeigt eine Stammtischmentalität, die nie und nimmer im Sinne einer großen renommierten Rennserie sein kann. Wahrscheinlich werden nach bekannt werden der Motorleistung von den Wilbers BMW`s alle WSBK und MotoGP Teams bei Benny Wilbers tunen lassen und natürlich mit Shell Kraftstoff fahren.
Da wünscht man der „neuen“ IDM alles Gute und hofft, dass sich die „alten“ Protagonisten dem neuen Erscheinungsbild anpassen werden.












































Wenn es diese "Campingplatzteams" nicht geben würde, wären in keiner Klasse mehr als 10 Starter!
Solche großkotzigen Aussagen erregen mein Gemüt.
Kein Wunder, dass sich von Jahr zu Jahr weniger Fahrer bei der IDM einschreiben.
angesichts der immer wieder auftauchenden zweifel der regelkonformen motorleistungen in der sbk klasse sind solche meldungen nicht gerade das beste, noch dazu wo es immer wieder schlaue gibt die solche haltlosen informationen auch glauben....