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MOTORSPORT TOTAL
MotoGP -Technische F1 Visionen führen zum Arztbesuch. Eine Geschichte von falschen Visionen und Zeitungsschreibern, die den Sinn und die Würze des Motorradrennsports nicht verstanden haben. Vorweg möchte ich mich besonders bei Herrn Günther Wiesinger bedanken, dessen liebloses Unverständnis für den Motorradrennsport, den Anstoß dazu gegeben hat, darüber nachzudenken.
Auch, wenn der MotoGP derzeit in der Krise steckt bleibt die Hoffnung, dass sie endlich verstanden haben, dass der Weg den die F1 geht und gegangen ist, für die Motorradwelt kein Thema ist, weil die beiden Motorsportarten und ihr Kundenkreis eben so gut wie nichts miteinander zu tun haben. Es war die letzten Jahre schon schlimm genug, dass die Verantwortlichen des MotoGP anscheinend geglaubt haben sie müssten das Kasperltheater, das die F1 zur Schau stellt, auch teilweise mitmachen; ungeachtet dessen, dass die F1 schon lange keinen rennsportlichen Charakter mehr besitzt, sondern nur mehr aus Marketing besteht.
Den Herstellern wurde in der MotoGP zu lange zu viel Freiraum zugedacht, den sie ausschließlich dazu nutzten ihre Monopolstellung voranzutreiben und der sportliche Wert der Rennserie aufgrund von immer teureren und aufwendigeren Technik in den Hintergrund geriet. Schon lange ist der Pilot eben nur mehr ein Mittel zum Zweck, um eine Marke mit den größten finanziellen und technischen Aufwand den nötigen Rahmen zu verleihen. Noch ist es lobenswerter Weise nicht so schlimm wie in der F1, wo Piloten zur austauschbaren Ware geworden sind und nur mehr das Material im Vordergrund steht. Wenn der MotoGP in den nächsten beiden Jahren den Umkehrschwung nicht schafft, wird sie genauso zur billig gemachten Werbeshow ohne fahrerischen Wert verkommen wie die F1, mit dem Unterschied, dass der MotoGP vorher zugrunde gehen würde, weil sich keiner diese Spielereien auf Sicht leisten kann.
Der MotoGP braucht keine technischen Experimente sondern ein Regelwerk, dass sich in ihrer Basis über viele Jahre hinweg mehr oder weniger unangetastet bleibt. Vor allem aber eine Einschränkung im elektronischen Bereich und somit eine Kostensenkung für die ganze Rennserie. Weiters wären klare Vorgaben an den oder die Reifenhersteller dringend erforderlich. Es sollte per Regelwerk klargestellt sein, welche Anforderungen ein Reifen in Bezug auf Mindesthalt- und Fahrbarkeit zu erfüllen hat. Zustände, wie sie derzeit beim Thema Reifen herrschen schaden nicht nur der Gesundheit der Piloten sondern auch dem Sport, da es nicht sein kann, dass genau 1,5 Teams mit der Bereifung halbwegs klar kommen und der Rest so gut wie gar nicht.
Zu dem besagten Thema fand sich in der letzten Speedweek Ausgabe ein Artikel von Speedweek Herausgeber und Chefredakteur Herrn Wiesinger, mit der Überschrift: „MotoGP: Es fehlen Visionen.“
Was der Herausgeber einer der renommiertesten Motorsportzeitschriften im deutschsprachigen Raum zu diesem Thema zu sagen hat ist unglaublich, zeigt aber sehr gut, wie Menschen über den Motorradrennsport denken, die ungeachtet dessen, dass sie hautnah dabei sind trotzdem keine Ahnung haben wie Motorradrennsport funktioniert. Wir möchten hier nicht den ganzen Artikel wiedergeben, aber trotzdem eine bestimmte Textstelle herausgreifen, die Herrn Wiesinger unter Visionen für den MotoGP so einfällt:
Zitat Herr Wiesinger:
… wenn ein MotoGP Bike heute 157kg wiegt und für 120 Kilometer 21 Liter Sprit verbraucht, kann das nicht als richtungsweisend betrachtet werden. Warum wird kein Energie Rückgewinnungssystem wie KERS erlaubt und nicht über Hybrid Motoren nachgedacht? Warum wird den Ingenieuren nicht die Aufgabe vorgesetzt ein 500ccm Viertakt Turbomotorrad mit brauchbarer Leistungsentfaltung zu entwickeln, das 30kg leichter ist als die heutigen Bikes, sich durch geringere CO2 Emissionen auszeichnet, dank KERS und/oder Hybridantrieb Energie effizienter ist, in der ganzen Fahrzeugindustrie für Gesprächsstoff sorgt und dadurch womöglich neue Hersteller und Sponsoren anlockt? Serienmäßige Einheitsmotoren mögen in der Moto2 zeitgemäß sein. Die Königsklasse sollte eine Vorreiterrolle spielen, auch in technologischer Hinsicht. Aber wer mit solchen Visionen kommt, wird zum Arzt geschickt.“
Ja richtig, wir konnten erstmals auch nicht glauben, was wir gelesen hatten und gingen die Zeilen und den Autor, der sie verfasst hatte immer wieder durch, weil wir einfach nicht glauben wollten, dass ein Mann mit seiner Reputation, gelinde gesagt, einen solchen Blödsinn von sich geben kann. Anscheinend ist Herr Wiesinger der Meinung, der MotoGP sollte die technischen Spielereien der Formel 1 übernehmen, ungeachtet dessen, dass diverse Vorschläge so gut wie undurchführbar wären oder besser gesagt für den Motorradrennsport aufgrund der fahrerischen Anforderungen einfach unbrauchbar sind. Weiters darf nach diesem Statement am technischen Verständnis des besagten Herrn gezweifelt werden. Mit solchen Ideen würden sich die Hersteller derzeit wohl noch die letzten Kunden vertreiben und dem Motorradrennsport sowie der ganzen Motorradindustrie den Gar aus machen. Wenn auch ein Herr Wiesinger endlich verstanden hat, dass ein Motorrad kein Auto mit vier Rädern ist, haben alle bereits schwer gewonnen.
Das Schlusswort möchten wir trotzdem Herrn Wiesinger überlassen. Wie er selbst so treffend bemerkt hat hilft bei solchen Ideen, die unter dem Deckmantel der Visionen verkauft werden, wohl nur eins (Zitat Herr Wiesinger): „Aber wer mit solchen Visionen kommt, wird zum Arzt geschickt.“












































Speedweek lese ich regelmäßig, aber was der Wiesinger in den letzten 2 Jahren so von sich gibt, hat für einen ECHTEN Motorradsport begeisterten nichts mehr mit SPORT zu tun.
Die Realität ist ihm vollkommen abhanden gekommen, denn in Zeiten wie diesen sieht dieser Ignorant nicht, das die Geldvernichtungsmaschinerie MotoGP mit Vollgas und Traktionskontrolle in den Abgrund rast. Die Hersteller werden sich solange wichtig machen, solange sie VERKAUFEN! Die Verkaufszahlen gehen massiv zurück(bis auf wenigen Modelle) und wie man sieht ziehen sie sich in der Reihenfolge der Marktanteile schon aus MotoGP zurück.(Kawa, Suzi). Ducati hängt ohnehin nur am (versteckten) Tropf von Marlboro. Die breite Masse kann eben aus mehren Gründen, die ich hier nicht thematisieren möchte, nicht mehr kaufen, kaufen, kaufen und somit geht den Vernichtern des SPORTS ohnehin bald die Luft zum ungezügelten Geldvernichten aus. Leider reicht der begrenzte Horizont des Herrn Wiesinger nicht aus um dies zu erkennen. Zum Glück wird sich alles in den nächsten Jahren von selbst regeln und es wird garantiert nichts von dem schwachsinnigen, geistigen Ejakulat, des Günther Wiesinger den Weg auf die Rennstrecken dieser Welt finden. Unser geliebter Motorradsport wird aber leider noch weiter, aufgrund ausufernder Dekadenz der MotoGP-, SBK-, IDM-Macher, leiden müssen, bis eine natürliche, gründliche Reinigung in den Gehirnen dieser Trotteln stattfindet.
Ich könnte hier noch viel schreiben, aber leider hilft es dem Wiesinger beim Kurieren seines Leidens nicht.
mfg
Guy