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RACER INFO
MOTORSPORT TOTAL
Die Endurance WM wird jedes Jahr schneller, aufwendiger und exklusiver. Während sich in anderen Rennserien die Teams mit Geldsorgen und Imageproblemen herumschlagen, boomt die Endurance Weltmeisterschaft. Auch die Hersteller zeigen großes Interesse, sind doch fast alle renommierten Hersteller in der Weltmeisterschaft präsent, jede Menge werksunterstützte Teams tummeln sich im Starterfeld.
Abgesehen davon, dass ein Langstreckenrennen ein eigenes Flair und eigene Gesetze hat, zählt die Endurance WM zu den absoluten Meinungsmachern über die Qualität der verschiedenen Herstellerprodukte. Dies scheint die Hersteller zusätzlich zu motivieren, sich vermehrt in diesem Bereich zu betätigen.
Der Aufwand und vor allem der geistig technische Hintergrund in der Endurance WM sind enorm. Dies wissen auch die Hersteller, nicht umsonst ist YART schon lange im Entwicklungsbereich für Yamaha werksseitig im Einsatz. Erst, wenn man die Möglichkeit hat einen kleinen Blick hinter die Kulissen zu werfen, wird einem wenigstens im Ansatz bewusst, welcher Aufwand und vor allem welch technisches Hirnschmalz hinter einem Motorrad steckt, dass in der Endurance WM siegfähig sein will. Da erscheint sogar ein ausgewachsenes WSBK Einsatzgerät weder aufwendiger noch durchdachter als die schnellen Motorräder der Endurance WM.
Es ist einfach unglaublich wie viele Einzelteile an einem Motorrad, das siegfähig sein will, in Einzelanfertigung hergestellt werden. Auch, wenn Mandy Kainz nur einen kleinen Teil der Teile zeigt, die er in Sonderanfertigung herstellen lässt, wird einem klar, dass die Endurance WM in vielen Belangen auf technischer Augenhöhe mit der WSBK steht. Da verwundert es auch wenig, wenn derzeit gerade das Werksmotorrad des ehemaligen Yamaha WSBK Teams bei YART in der Werkstatt steht. Yamaha hat großes Vertrauen in das YART Team und damit in Mandy Kainz, der seine hervorragenden Verbindungen und das Vertrauen in einem einzigen Satz scherzhaft begründet. M. Kainz: „Markentreue und Seriösität, außerdem haben wir gut gearbeitet und sie mögen meinen Schmäh.“
Monster YART wird auch 2012 wieder alles daran setzten das Pech, das seit rund 2 Jahren an ihren Fersen klebt endlich abzuschütteln. Mandy Kainz auf die Frage, wie er die Chance auf einen neuerlichen WM Titel einschätzt und für wie stark er seine unmittelbaren Gegner hält?
Mandy Kainz:
„Wie jedes Jahr werden wir ausgesprochen konkurrenzfähig sein; was am Ende herausspringt, hängt von Konstanz und Glück ab. Wir haben sicher das Zeug wieder zu gewinnen, nur a bissal Glück wäre mal zur Abwechslung nicht schlecht, wir hatten ja 2 Jahre eine echte Pechsträhne. Die Endurance WM ist derzeit die einzige Weltmeisterschaft, in der werkseitig alle großen Hersteller vertreten sind. Suzuki hat ein neues Bike und ist immer konstant schnell, sind aber nie die Schnellsten; am Ende waren sie aber immer die Cleversten und verdiente Weltmeister. BMW hat die meiste Kohle, das schnellste Bike, die teuersten Fahrer, aber keine Reife, deshalb immer für Siege gut, aber für den Titel wird es hart. Kawasaki hat ein tolles Team, absolut konkurrenzfähig und immer für einen Sieg gut. Honda Europe hat ein irres Budget, geht im Winter mal nach Sepang testen, ist aber noch nicht siegfähig. Yamaha France hat viel Kohle, sehr gute Fahrer, können aber nur gewinnen, wenn die "gran 5" ein Problem haben. Der Rest des Feldes fährt mit Glück um ein Podium.“
Die Fahrerbesetzung für 2012:
Mandy Kainz:
„Wir werden öfter mit verschiedenen Fahrern antreten. Das Stammtrio Giabbani, Jerman und Martin (Plater Reserve) fährt nur die 24 Stunden (Le Mans und Bol d'Or), Nakasuga fährt Suzuka und Oschersleben. Bei einigen Rennen wird man neue aber keine unbekannten Gesichter sehen.“
Mandy Kainz und das gesamte Team sind nicht nur für ihre Professionalität bekannt, sondern auch für die Nähe zu ihren Fans. Mittlerweilen sind die YART Racedays bereits zur Tradition geworden, die heuer bereits zum dritten Mal stattfinden und zum zweiten Mal auf dem Red Bull Ring. Dabei gibt es nicht nur die Einsatzgeräte zu bestaunen, sondern die verschiedenen Gruppen werden von den YART Piloten betreut, die die Rolle der Instruktoren übernehmen.
Monster YART zum Anfassen:
YART RACING DAY am 27. Juni in Spielberg am RED BULL Ring
Info und Anmeldung sowie alle Details gibt’s hier: www.racingday.yart.at











































