racing is not a mechanical exercise - it is not a sport - it is a religion

erstellt am: 26.08.2016 um 16:23

Red Bull Nachwuchsförderung - Fahrer- oder Sklavenverträge? Red Bull verkauft sich seit sehr langer Zeit als großer Förderer des Nachwuchsrennsports. Ob das wirklich zutrifft, zeigt ein Fahrervertrag des Red Bull MotoGP Rookies Cup, der unserer Redaktion vor kurzem zugespielt wurde.

Red Bull verkauft sich seit sehr langer Zeit als großer Förderer des Nachwuchsrennsports. Ob das wirklich zutrifft, zeigt ein Fahrervertrag des Red Bull MotoGP Rookies Cup, der unserer Redaktion vor kurzem zugespielt wurde. Die Kluft zwischen Red Bull eigener PR und der Realität ist riesig. Hier noch ein kleiner Warnhinweis, alle „Dosenanbeter“, die über Jahre hinweg die seichten Red Bull Werbeattacken für bare Münze genommen haben und sich das RB Logo am liebsten auf die Stirn tätowieren würden, sollten ab hier nicht weiterlesen.

Leider ist die „Dosenlüge“ allgegenwärtig, obwohl jedem halbwegs logisch denkenden Menschen klar sein sollte, wie ein Konzern in der Größe von Red Bull im Großen und Ganzen funktioniert. Red Bull wird als großer Gönner insbesondere des Rennsports und als Retter der Rennstrecke in Spielberg gesehen. Die Wahrheit findet weitab dieser glorifizierten Dosenanbetungen statt, natürlich ist es ein reines Geschäft und nicht mehr. Dies gilt gleichermaßen für den Red Bull Ring wie auch für den Red Bull Rookies Cup. Wie perfekt die Gehirnwäsche in der breiten Masse der Bevölkerung funktioniert, zeigt sich an den vielen Red Bull Gläubigen, die keine Markenfetischisten sind, sondern das Logo des roten Bullen als Religion verstehen. Wer schon einmal im Raum Spielberg oder in der Nähe von Salzburg versucht hat Red Bull aus einem neutraleren Blickwinkel zu betrachten, kennt die Reaktion der RB-gläubigen Durchschnittsbevölkerung. Zu früheren Zeiten gab es in jeder Gegend die Dorfreichen, die hofiert wurden, heute gibt es Konzerne, die diesen Status innehaben. Da entblöden sich eingefleischte Dosenanbeter nicht, ihrem Idol auch auf öffentlichen Plattformen zu huldigen. Einige dieser sektenhaften Verblendeten „verschönern“ sogar ihren PKW mit der Aufschrift: „ Danke Dietrich Mateschitz“. Ja, danke wofür eigentlich? Bei genauerem Hinsehen bleibt nichts übrig für das man sich bedanken könnte.

Wie es wirklich aussieht, zeigt der Fahrervertrag des RB Rookies Cup, für den gekaufte Ex-Rennfahrer so gerne Werbung machen. Da macht auch Gustl Auinger keine Ausnahme, der vor kurzem ein Interview gab, indem er es schaffte rund 20 Minuten lang an der Wahrheit vorbei zu reden. Da wird das Märchen der „Standard Rennfahrerlüge“ verkauft, die Anekdote vom „Wenn einer es wirklich will, wird er es auch schaffen „ ausgegeben, vor allem für werdende österreichische Rennfahrer. Wer auf Unterstützung von Red Bull hofft, hat schon von Beginn an verloren, weil RB nicht den Sportler unterstützt, sondern bloß seine eigenen Märkte und mögliche Umsätze.

Ähnlich wie dieses Vorgehen, gestaltet sich auch der Red Bull Riders Contract, der möglicherweise als sittenwidrig angesehen werden könnte. Solche Verträge werden auch gerne als Knebelverträge bezeichnet, indem der stärkere Verhandlungspartner dem anderen Vertragsbedingungen aufgezwungen hat, die diesen in seiner unternehmerischen Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit übermäßig einschränken. Solche Vertragsarten sind bei vielen großen Konzernen sehr beliebt, indem der stärkere Vertragspartner so gut wie alle Rechte für sich in Anspruch nimmt. Sehr lange Vertragsdauer, das prozentuelle Mitverdienen an den  Einnahmen des Fahrers, auch über die Vertragsdauer hinaus. Die einseitige Vertragsauflösungen aus fast jedem erdenklichen Grund, ohne dem Fahrer eine adäquate Regelung einzuräumen und vieles mehr. So sehen keine Verträge aus, die den Rennfahrernachwuchs fördern bzw. unterstützen. Auf diese Art und Weise werden Generationen junger, aufstrebender Fahrertalente verheizt, zugunsten eines PR-süchtigen Konzerns.

Da erscheint das oberflächliche PR-Gerede eines Gustl Auinger, der in den Diensten von Red Bull (RB Rookies Cup ) steht, gleich in einem anderen Licht. Hoffentlich sind es die „30 Silberlinge“ wert für diejenigen, die sich vor den Red Bull Karren spannen lassen und die Mär von „ Red Bull unterstützt den Rennfahrernachwuchs“ erzählen. Das „sehenswerte“ Interview gibt es HIER als abschreckendes Beispiel zum Nachsehen. Herr Auinger ist natürlich nicht der einzige, der im Bann der „30 Silberlinge“ steht und seine „Wahrheit“ der RB-Sportförderung zum Besten gibt.

https://www.youtube.com/watch?v=2nwXIJlX9Qw

http://www.redbullrookiescup.com/

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